Restaurantkritik: SEN

Auf Empfehlung eines Freundes besuchte ich diese neue Location für Sushi und vietnamesische Küche. Man findet das Restaurant am Ludwigsplatz mit schönem Blick auf die dort ansässigen Szenelokale.

Das Ambiente ist eine Mischung aus Tradition und Moderne. Auf 2 Stockwerken sitzt man bei gemütlicher Beleuchtung und Einrichtung an etwas kleineren Tischen. Wir hatten uns für den komplett leeren 1.OG entschieden, wo es sehr ruhig war und man an der Fensterfront den Ludwigsplatz beobachten konnte. So zeigt sich das Ambiente insgesamt als nicht atemberaubend, aber trotzdem sehr schön. Gefallen haben die schönen Kannen für grünen Tee, weniger schön jedoch die günstigen Einwegstäbchen, billige Servietten und die typischen Kunststoffflaschen mit Chillisoße. – 3 Pünkte –

Ohne die Toiletten aufzusuchen, kann man das komplette Restaurant als sehr sauber bezeichnen. Auch der Bereich der Sushiköche machte einen guten Eindruck. Bei einem neuen Restaurant nicht ungewöhnlich. – 5 Punkte –

Der Service erfolgte bei uns durch eine junge Asiatin. Sie war sehr freundlich, gut gelaunt und hatte immer ein Lächeln für uns über. Rein fachlich gesehen würde man die Leistung als unkonventionell bezeichnen, was aber hier nicht weiter schlimm war und irgendwie ins Konzept passte. Unser Platz im 1.OG war jedoch etwas nachteilig, als wir bestellen oder bezahlen wollten. Es entstanden teilweise lange Wartezeiten, die im EG eventuell geringer ausgefallen wären. – 4 Punkte –

Zu Essen wählte unsere kleine Gruppe sechs verschiedene Sushi, ein vietnamesische Vorspeise in Form von Reisteigröllchen mit Rindfleisch (3,90 €), sowie ein vietnamesisches Nudelgericht mit gebackenen Minifrühlingsrollen (8,90 €). Die zwei Reisteigröllchen waren gut, aber hatte ich selbst gekocht bei mir zu Hause schon bessere. Etwas mehr Finesse wäre hier wünschenswert, denn nur Rindfleisch, Eisbergsalat, Gurke und Koriander war etwas langweilig. Das Nudelgericht mit extra gereichter Brühe sah sehr gut aus und schmeckte ebenso. Die Minifrühlingsrollen auf dem Gericht waren wohl selbstgerollt. Die Sushi waren reichlich und einwandfrei. So hatten wir z.B. Sushi mir frittierter Lachshaut (krosses Vergnügen, 8Stück, 4,50 €), typische Maki mit Thunfisch (8 Stück, 4,50 €), aber auch moderne Sorten (viele mögen dies nicht) mit z.B. Frischkäsecreme und Avocado (8 Stück, 4,20 €) innerhalb der Reisröllchen. – 4 Punkte-

Für das komplette Essen inklusive Getränke für 3 Personen zahlten wir 50€. Das ist durchaus ein guter Preis und das gibt auch eine klare Empfehlung für dieses Restaurant, welches des „Sushimarkt“ in Karlsruhe durchaus belebt.

GESAMT: 4 von 5 Punkten

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